heute war der Tag, an dem ich dich über die Regenbogenbrücke gehen lassen musste! Du konntest nicht mehr richtig atmen, nicht mehr richtig fressen und laufen. Heute morgen war auch noch dein Füßchen ganz dick angeschwollen. Die Tierärztin in der Klinik war mit mir einer Meinung, dass alles weitere nur eine Qual für dich wäre! Du bist auch ganz schnell eingeschlafen!
Ich habe dich im Dezember 2007 zusammen mit deinem Bruder Stulle, den du mir bitte noch ein wenig da lässt, aus Kaiserslautern bekommen. Du warst ein riesiger Schisser, auf dem Arm immer auf Flucht bedacht. Irgendwann bist du aufgetaut, hast dir auf meinem Schoss Leckerlies abgeholt. Streicheln fandest du immer noch total doof!
Du hast manche Ratte kommen und gehen sehen. Deine große Liebe hast du erst vor wenigen Wochen getroffen, als Schiefi hier einzog. Sie hat dich wohl als ihr Kopfkissen oder Kuscheltier betrachtet!
Du warst immer zurückhaltend, hattest am liebsten deine Ruhe! Doch in den letzten Wochen hast du auf einmal das Streicheln genossen. Dann merkte ich, dass deine Hinterbeinchen immer schwächer wurden und die Atemgeräusche zurückkamen. Ich habe dich mit Medikamenten versorgt und zusammen mit deinen Freunden bei der Urlaubsbetreuung abgegeben. Ich wusste, dort wirst du betüddelt und verwöhnt.
Als ich dich wieder abgeholt habe, habe ich abends gesehen, dass du gar nicht mehr laufen kannst. Das war so schlimm, und ich wusste, du hast nicht mehr viel Zeit. Als du das Fressen so gut wie verweigert hast, und nicht mal mehr Paste wolltest, wusste ich, dass du müde, sehr müde bist...
Machs gut, mein Dicker!
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Deine Mama